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Paul M. Newcastle, U. D.


13.04.15

Tote Straßenbahnen

Tote Straßenbahnlinien. Symbole für Wege, die nicht weiterführen, oder (für Optimisten) für solche, die neu angefangen werden könn(t)en.

Wenige Tage nach der Aufnahme wurde die Straße in Gotha gesperrt: Großbaustelle, vermutlich mit Entfernung der alten Gleise. Wiederum ein paar Tage später waren die Schienen herausgerissen, auf die Seite gepackt, bereit zum Einschmelzen.
Daß diese Aufnahmen gemacht werden konnten, war reiner Zufall: die Idee mit den „toten Straßenbahnen“ spukte mir schon einige Zeit im Kopf herum, aber am Tag, als ich die Szene photographierte, ahnte ich nichts davon, daß eine Woche später der Baustellenbetrieb beginnen würde.
Für Lokalpatrioten und Gotha-Freunde: es handelt(e) sich um den letzten Rest der früheren „Friedhofsbahn“, des Nordabschnittes der Linie 3. Für weitere Informationen sei auf einen im April 2014 in der Thüringischen Landeszeitung (TLZ) erschienenen Artikel verwiesen.

In Erfurt ist nicht absehbar, wann die alten Schienen verschwinden werden. Irgendwann. Sicher.

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